Rückblick auf mein FSJ

Ich liebe es zu sehen, wie unser Gott Menschen verändert, ihnen Hoffnung schenkt, sie heilt und wiederherstellt und ihnen ganz neue Perspektiven gibt. Vor allem aus diesem Grund habe ich mich nach dem Abitur zu einem FSJ in meiner Heimatgemeinde Jakobi-Christophorus entschieden. Dabei lag mein Fokus vor allem auf der Kinder- und Jugendarbeit.
In diesem Jahr durfte ich viel erleben und hatte große Freude an meinen Aufgabenfeldern, besonders an der Arbeit in den Gruppen, die mir bereits aus meiner ehrenamtlichen Tätigkeit bekannt waren, wie der Jungen Gemeinde und dem Konfirmandenkurs. Dort durfte ich mit Lobpreis, Inputs, Organisatorischem und Seelsorge dienen. Aber auch die neuen Aufgabenfelder, wie die Arbeit mit geflüchteten Kindern oder die Christenlehre, waren eine sehr wertvolle Erfahrung für mich; und ich habe die Kinder sehr ins Herz geschlossen. Auch die vierwöchige Arbeit auf dem Christmarkt war eine wichtige Erfahrung für mich. Vier Wochen lang glitzerte ich, samt meiner ganzen Wohnung, da man mich in der „Kleinen Bergwerkstatt“ meistens mit Kindern Bilderrahmen bastelnd vorfand.  

Besondere Höhepunkte waren zum Beispiel der Glaubenskurs, wo ich ganz offen mit anderen über den Glauben ins Gespräch kommen konnte, oder die Möglichkeit, am Pfingstmontag in der Jakobikirche die Predigt zu halten.
In dieser Zeit konnte ich über mich hinauswachsen; ich wurde gefordert, ohne überfordert zu werden. Ich durfte ein Stück Wegbegleiterin und Wegbereiterin sein und Verantwortung übernehmen, zum Beispiel bei der Leitung eines Gitarrenkurses mit drei Schülerinnen oder der Gründung eines Jugendhauskreises. Beide Gruppen waren Herzensprojekte von mir.
In meinem Freiwilligen Sozialen Jahr durfte ich sehr viel über mich selbst lernen und erfahren, dass ich mit Gottes Hilfe Veränderung bewirken kann; dass er mich mit meinen Stärken und Schwächen annimmt und alles weitere dazutut, damit Menschen ihn finden und noch tiefer kennenlernen können. Ich habe nochmals gelernt, dass alles, was wir tun müssen, ist: uns Gott zur Verfügung zu stellen. Dann werden wir erfahren, was für Wunder Gott durch uns tun kann.
Franziska Gaul (Fräänz)  


Bericht Glaubenskurs 2020

Am 4. März 2020 ging unser diesjähriger Kurs mit einem begeisternden Abschlussfest zu Ende.

Glaubenskurs Berichte  


Mit dem Bus zur Kirche

Der ökologosche Gedanke stand Pate: Immer sonntags fährt ein Kirchenbus Gläubige in die Freiberger Jakobikirche. Es steigen nicht nur ältere Menschen ein.

Freie Presse vom 16.01.2020

Freie Presse: Kirchenbus

Nächster Halt: Gottesdienst

Eine eigene Buslinie für Gottesdienstbesucher bietet die evangelische Jakobi-Christophorus-Kirchgemeinde Freiberg in Sachsen an.

idea vom 05.02.2020

idea: Kirchenbus


Bericht KONFI-JG-Rüstzeit

Vom 31. Oktober bis 3. November waren die Konfirmanden mit der Jungen Gemeinde (insgesamt 53 Personen) auf Rüstzeit in Schmiedeberg. Es war großartig.

Bericht KONFI-JG-Rüstzeit


Gemeindefest 2019

Am 16. Juni feierten wir unser Gemeindefest mit Verabschiedung von unserer Gemeindepädagogin Margitta Richter. Nach einem begeisternden Familiengottesdienst wurde das Fest im Garten der Pfarrgasse 36 fortgesetzt.


Konfirmation 2019

Am 26. Mai wurden in unserer Gemeinde 11 Konfirmanden/innen eingesegnet und eine Konfirmandin getauft.


„Kirchgemeindebund Freiberg“

Aus 15 Kirchgemeinden werden 6

Große strukturelle Veränderungen bewegen derzeit unsere Landeskirche, die auch uns als Gemeinde in unserem Umfeld betreffen. Die Gründe dafür liegen in der Bevölkerungs- und Mitgliederentwicklung. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Mitgliederzahlen insgesamt bis 2040 fast halbieren werden. Das ist für diesen kurzen Zeitraum von 20 Jahren sehr dramatisch. Da muss vorausgeplant werden, vor allem, was Finanzen und Personal betrifft. Dieser Perspektive kann man unterschiedlich begegnen. In unserer Landeskirche wurde ein Weg festgelegt, den jetzt alle gehen müssen. Grundsätzlich wird die Bildung von Gemeindegrößen mit 4000 Mitgliedern und 3 Pfarrern angestrebt. Dies soll mind. 10 Jahre Bestand haben. Besser wäre allerdings die doppelte Größe, damit die Struktur für die nächsten 20 Jahre bestehen bleiben kann. So wurden die Kirchenbezirke in Regionen unterteilt. Wir gehören zur „Freiberger Region“ mit derzeit 15 Kirchgemeinden. Jede Region muss sich für eine passende Rechtsform entscheiden. Ein intensiver Prozess hat nun folgendes Ergebnis: Aus 15 Gemeinden entstehen 6 vereinigte Gemeinden, die dann ab 1.1.2021 gemeinsam den „Kirchgemeindebund Freiberg“ mit 11000 Gemeindegliedern bilden. Dies sind:

  • Oberschöna-Langhennersdorf
  • Halsbrücke (mit Krummenhennersdorf, Niederschöna-Oberschaar, Conradsdorf-Tuttendorf)
  • Bobritzsch (Ober- und Niederbobritzsch, Hilbersdorf, Naundorf)
  • Kirchgemeinde am Dom Freiberg (mit Kleinwaltersdorf und Großschirma)
  • Petri-Johannis Freiberg
  • Jakobi-Christophorus Freiberg

Von diesen Gemeinden sind wir die einzige, die in ihrer bisherigen Größe bestehen bleibt, da wir schon seit 2005 vereinigt sind. Alle 6 Gemeinden behalten einen eigenen Kirchenvorstand, bilden aber noch einen Kirchgemeindebundvorstand, der die gemeinsame Verwaltung, das Personal, die Finanzen und natürlich das gemeinsame Leben als Kirche in der Region verantwortet.

Die Gründe für die Notwendigkeit der Veränderung sind erkennbar. Über mögliche Wege kann man sich streiten, aber diese sind jetzt entschieden. Dabei lassen sich einige Vorteile finden, allerdings auch große Nachteile.

Wir begrüßen die wichtige und gute Zusammenarbeit evangelischer Christen in einer Stadt bzw. in einer Region, wo wir einander besser kennenlernen und gemeinsam agieren, wirken und einladen können. Die immer kleiner werdenden Einheiten finden sich nun zusammen und können die Aufgaben wieder effektiv wahrnehmen.

Was leider im Konzept viel zu wenig wahrgenommen wurde, sind große Unterschiede in der Ausrichtung einzelner Gemeinden, die auch sehr gut nebeneinander stehen könnten. Wenig Beachtung findet ebenfalls, dass nicht alle Gemeinden gleich schnell kleiner werden, und dass es auch stabile und aktive Gemeinden gibt. Als Kirchenvorstand sind wir sehr dankbar für die Entwicklung unserer Gemeinde, die sich u. a. am Gottesdienstbesuch und an den vielen engagierten Gemeindegliedern zeigt. Sie schlägt sich aber auch in einer guten Finanzlage nieder. Obwohl die offizielle Mitgliederzahl langsam sinkt, steigt doch die Zahl der aktiven Besucher und Mitarbeiter innerhalb der Gemeinde, sodass der Bedarf an Personal vor Ort eher steigt.

Wir müssen den vorgegebenen Umbruch nun annehmen, wenn auch mit Schmerzen. Dabei wollen wir das, was Gott uns anvertraut hat, in die Region und in die Struktur einbringen und sehr bewusst auf unseren lebendigen Herrn vertrauen, der seine Gemeinde bewahrt und baut. Und dies tut er in unterschiedlichsten Zeiten und bei verschiedenen Bedingungen. So bitten wir alle um Verständnis, Gebet und darum, dass wir uns gemeinsam dem Herrn zur Verfügung stellen, damit er uns als Einzelne, als Gemeinde und auch zusammen mit den Geschwistern in unserer Region gebrauchen kann.
Dies heißt konkret, dass wir unsere gewachsene geistliche Prägung erhalten und einbringen wollen und hoffen, dass wir uns in der Vielfalt gegenseitig schätzen lernen und voneinander profitieren können. So kann uns der Herr der Kirche alle gemeinsam segnen. Er will und wird es ganz bestimmt tun, wenn wir es auch wollen und zulassen.

Am Pfingstmontag, dem 10. Juni 2019, wurde nach dem gemeinsamen Kantatengottesdienst um 10 Uhr im Freiberger Dom der Vertrag für den Kirchgemeindebund Freiberg unterzeichnet.

Freie Presse vom 6. Juni 2019:

Rund 11.000 Gläubige

Freie Presse vom 11. Juni 2019:

Kirchgemeinden neu geordnet

Link zur Freien Presse





Mehr Berichte

Weitere Berichte finden Sie in unserem Gemeindebrief "Gemeinde aktuell":

Gemeinde aktuell

Hier sind die Berichte der Jungen Gemeinde:

Berichte Junge Gemeinde


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